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Caveman von Rob Becker Dauerbrenner
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Warum Männer nicht plaudern können...
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Regie: Darsteller:
Ein Abend, der so manches deutlich macht, was lange Zeit im Verborgenen schlummerte - endlich wissen wir, warum Männer nicht zuhören und Frauen nicht einparken können...
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Auf der rechten Seite sitzen die Frauen, auf der linken die Männer - man freut sich diebisch und nach Geschlechtern getrennt. Das Rudelverhalten stimmt, die Urzeit hat uns wieder. Auf der Bühne, weit unten und weit vorn vor den sportlichen Tribünenplätzen in der Haupthalle der Arena in Treptow, wütend der vor die Tür gesetzte Ehemann über das herzlose Verhalten seiner und anderer und überhaupt aller Frauen. Er holt tief Luft, läuft zu seinen Habseligkeiten, die ihm seine Angetraute gleich auf die Straße gepfeffert hat, und erinnert sich sehnsuchtsvoll an eine Zeit, in der die Welt - vor allem die der Männer - noch in Ordnung war: die Steinzeit eben. Sein Alter Ego erscheint im halbdunklen Schein des flackernden Feuers als eine monströse Kreuzung zwischen Affe und Mensch, schlägt sich dröhnend auf die behaarte Brust und erinnert den homo sapiens daran, wie glücklich er einst gewesen ist, als Mann sich noch zu Mann gesellte und die Frauen in ihrer eigenen Höhlenrunde um die Wette schnattern ließ. Nun folgen anderthalb Stunden köstliche Ein- und Zweideutigkeiten, viel Banales, manch Geistreich-Witziges, und immer wieder fordert uns eine vertraute Philosophie auf: Erkenne Dich selbst! Cyrill Berndt und Falk Walter wechseln einander in der
Darstellung des "Höhlenmannes" kräftesparend ab und haben
gleichermaßen ihre Stärken. In den USA verzeichnet das
"bedeutendste Solo-Stück in der Geschichte des Broadway"
seither 2 Millionen Besucher - und überall sonst in der Welt haben die
Menschen gleichermaßen Freude an diesen doch wohl genetisch
verankerten, typischen Verhaltensweisen, die Adam und Eva so kritisch
genau kennzeichnen und liebenswert machen. A.C. |