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Ladykillers von
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Ein Bestseller in jeder Version
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am Festungsgraben
Mit Charme und Naivität besiegt eine alte Lady fünf ausgefuchste Ganoven
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Abspannen, entspannen, diebisches Vergnügen kann man an dieser köstlichen schwarzhumorigen Kriminalgroteske - an den "Ladykillers" haben, unvergleichlich als filmische Version mit Alec Guinness in der Rolle des liebenswürdigen Räuberhäuptlings, genannt Professor, der mit seiner Gang Unterkunft im abgelegenen Heim der gutmütigen Mrs. Margret Wilbertforth findet. Dort bereiten sich die Gangster auf ihren großen Bankraub vor, gut getarnt als eifrig übende Musiker! Barbara Abend hat dieses einmalige Gangsterstück des Amerikaners William Rose (1918-1987) mit nur drei Darstellern entzückend in Szene gesetzt. Die naiv-pfiffige Kapitänswitwe spielt Gisela Morgen, die nach Art englischer Ladies beherzt einzugreifen versteht, wenn Gerechtigkeit und Tradition auf dem Spiel stehen und die damit ihrem Wohltätigkeitsverein die größte Spende aller Zeiten beschert. Volker Ranisch ist der Gangster-Gentlemen mit überzeugender Mimik und gewinnendem Charme, der als Erzähler zugleich durch den Krimi führt und damit den Wortwitz des Autors besonders effektvoll hervortreten lässt. Ihm zur Seite Carl Martin Spengler, der die übrigen Gangster variiert, die beiden Ladies imitiert sowie den täglich zum Portweinplausch hereinschauenden Constabler köstlich karikiert. Ute Falkenau sorgt am Klavier für das täuschende konzertante Alibi der Bande. A.C. |