|
Hier kommt Lupe von
|
Wie man die Langeweile bekämpft... |
|
|
Kinder- und Jugendtheater Berlin, Max-Beckmann-Saal Luxemburger Straße
|
Hier kommt Lupe - und zwar laut und heftig, und damit macht er sich gar keine Freunde. Und deshalb wird er immer unzufriedener, und je mehr er mit sich und den anderen hadert, desto mehr größer wird auch seine Langeweile. Er stößt die freundliche Nachbarin vor den Kopf, dann verärgert er die Lehrerin und seine Freundin Lilly, die es doch gut mit ihm meint. Und mit dem Vater bekommt er wegen des Fernsehens ohnehin immer Streit! Lupe ist elf Jahre alt und wirklich kein schlechter oder dummer Junge; er ist nur einfach unzufrieden - mit sich und der Welt, und vor allem sucht er die Schuld an allem Übel stets bei den anderen, niemals bei sich selbst.
Da erscheint eines Tages wie ein Blitz aus heiterem Himmel eine kleine hübsche Fee, die
zaubern kann und sich Maxi nennt. Und obwohl Lupe das natürlich gar
nicht glaubt - schließlich ist er ja kein Kleinkind mehr, das an
Zauberei und solchen Quatsch glaubt - wundert er sich mehr
und mehr über das, was die Maxi da mit ihm macht; denn sie
erzieht ihn mit feiner, leiser Konsequenz, schenkt ihm Phantasie und lässt eine
wunderschöne Musik ertönen, die nur er hören kann. Und dann schenkt sie
ihm sogar noch eine Mundharmonika! Lupe ist begeistert, und
nach und nach lernt er sogar, seinen Ärger zu meistern und seine Fehler einzusehen.
Er muss nun auch nicht mehr unbedingt so viel fernsehen, erstens, weil die
Augen brennen und zweitens, weil er etwas viel Besseres gefunden hat: die Musik!
Anne-Katharina
Andrees ist die tanzende Fee; Sabine Liebisch, Anette Prüfer, Stefanie
Schwenkler, Christian Hille, Bernhard Niemeyer, Christian Schadler und Felix
Spiess vervollständigen das sehens- und hörenswerte Ensemble. A.C.
|