Neues im Figurenspiel

von 
Wiebke Hohn, Jae Hee Moon und Annika Pilstl

 

 

 

Luftpost und Spiegelbilder

    in der

  Schaubude

 Die drei Absolventinnen der Hochschule für Schauspiel und Puppenspielkunst

 zeigen am

 Sonnabend und Sonntag - 20 Uhr ihre Gemeinschaftsprodukion 

"Luftpost an heute"

Am Freitag hat Wiebke Holm: Premiere mit "

SpiegelSpiel"

Zurück

 

Die drei jungen Künstlerinnen Wiebke Holm, Jae Hee Moon und Annika Pilstl haben vor zwei Jahren in Berlin erfolgreich ihr Puppenspielstudium beendet. Seitdem baut Wiebke Holm in ihrem Heimatland Südafrika ein Theater auf. Die anderen beiden Spielerinnen sind in Engagements, Jae Hee Moon am Puppentheater der Stadt Gera und Annika Pilstl in Erfurt am Theater Waidspeicher.

 

Am Samstag und Sonntag, 20 Uhr stehen sie noch einmal gemeinsam auf der Bühne, um ihre   Gemeinschaftsproduktion "Luftpost an Heute" zu zeigen. Darin erzählen drei Frauen vom Anfang, jede anders und dennoch gemeinsam... 

 

Wiebke Holm zeigt die Premiere ihrer neuesten Inszenierung "SpiegelSpiel". Inspiriert vom Spiegel der Hoffnung erzählt sie von Legenden, Märchen und vom Alltag. 

 

 


SpiegelSpiel

WIEBKE HOLM (Südafrika) 

 

Auf der Bühne ein großer Parabolspiegel und eine Frau – eine Südafrikanerin.

In ihrem Land wird der Spiegel als »Spiegel der Hoffnung« bezeichnet. Er wird zum Essenkochen benutzt, kann aber auch als ein theatralisches Ding fungieren, mit dem die Darstellerin aus fast vergessenen südafrikanischen Khoi-San Legenden, aus europäischen Märchen bzw. dem heutigen, alltäglichen Leben erzählt. Es erscheinen die einsame Frau am Feuer – noch vor dem großen Licht –, die Mutter, die so groß ist, dass sie sich zum Marulabaum hinabbeugen muss und die Großmutter, die ihrem Enkel zu jedem Geburtstag eine Taschenlampe schenkt ... Ein poetisches Spiel mit Klang, Bewegung, der besonderen Sprache der Dinge und mit einer Frau, die ebenso Hexe wie Heilige ist.

 

Luftpost an Heute

TREFFF-COMPANY

 

Wie entstand die Welt? Vielleicht hing nur ein Faden aus dem Himmel, um wenigstens - klick! - das Licht anzuknipsen? Aber wer sollte das tun, wenn da niemand war.

In dieser Inszenierung begegnen sich drei Frauen aus verschiedenen Erdteilen, die heiter-besinnliche Geschichten über den Anfang der Welt erzählen. Es sind überlieferte Geschichten und eigene, frei erfundene. Mit Dingen erschaffen sie Welten. Auf Koreanisch, Afrikaans und Deutsch laden sie zu einer bemerkenswerten, theatralischen Reise ein.